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ANWENDER-PROGRAMMIERBARE LINEARE DUAL-MODE HALLSENSOREN
Betreff: ANWENDER-PROGRAMMIERBARE LINEARE DUAL-MODE HALLSENSOREN
Sendungsdatum: 2009-03-24 16:03:51
Ausgabe #: 2
Inhalt:

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Herausgeber:

SSG Semiconductor Systems GmbH

Newsletter 2/09

 

Rubrik: Hall-Effekt-ICs

Datum: 24.03.2009

 

 

Anwender-programmierbare  lineare  Dual-Mode  Hall-Sensoren für die Kfz-und Industrieelektronik

 

 

 

ECKDATEN:

 

- Linearer Halleffekt-Sensor

- Offset und Sensitivität programmierbar

- Zwei Betriebsarten: "Normal" und "Low Power" (autom. Umschaltung)

- Diagnosefähigkeit durch Vout-Klemmung

- Kompensation des TC eines typ. NdFeB Magneten

- Schutzfunktionen ein- und ausgangsseitig

- Versorgungspannung von 2,7...5,5V

- Dynamische Offset-Kompensation

- Temperaturbereich: -40°C...+150°C

- SOT23- und SIP (UA)-Gehäuse

 

 

Der neue A1386 von Allegro MicroSystems ist ein anwenderprogrammierbarer linearer Halleffekt-Sensor-IC für Kfz-und Industrieanwendungen, die hohe Flexibilität und Genauigkeit bei der absoluten Positionserfassung erfordern.

 

Abhängig von der Versorgungsspannung schaltet der A1386 zwischen Normalbetrieb und Low Power Mode autonom um. Im normalen Betrieb arbeitet der A1386 als hochgenauer, anwenderprogrammierbarer linearer Sensor mit ratiometrischem Ausgang. Im Low Power Mode werden interne Bereiche des IC inaktiv geschaltet, um die Leistungsaufnahme zu reduzieren. Obwohl dadurch die Genauigkeit etwas eingeschränkt wird, kann der Strom sparende Sensor immer noch als Regionsindikator - z.B. zur Erfassung des Nord- oder Südpols eines rotierenden Ringmagneten - eingesetzt werden.

 

Der A1386 ist ein monolithischer BiCMOS-IC, der ein Hall-Element, eine Allegro-spezifische Schaltung für dynamische Offset-Kompensation und einen High Gain-Differenzverstärker enthält. Die Ausgangsschnittstelle des IC ist ein niederimpedanter Source-Treiber mit High und Low Side-Klemmung. Der Baustein liefert eine analoge Ausgangsspannung, die abzüglich der Klemmspannungen über den gesamten 5V-Eingangsspannungsbereich proportional zum vorhandenen Magnetfeld ist.

 

Sowohl die Ausgangs-Nullfeldspannung als auch die magnetische Empfindlichkeit kann vom Anwender z.B während des EOL-Tests programmiert werden. Die Ausgangs-Nullfeldspannung ist mit hoher Genauigkeit auf 50% der Versorgungsspannung eingestellbar und die die Empfindlichkeit kann (bei einer Versorgungsspannung von 5V) zwischen 1,90 mV/G und 3,50mV/G programmiert werden. Die Ausgangsnullfeldspannung und die Empfindlichkeit sind extrem stabil gegenüber Temperaturschwankungen, wodurch driftbedingte Fehler am Ausgang minimiert werden. Der Temperaturkoeffizient der Empfindlichkeit des A1386 ist werkseitig auf 0,13 %/°C vorprogrammiert. Damit ist der Baustein für den Einsatz mit Neodymium-Magneten ohne anwenderseitigen Abgleich optimiert.

 

Ein wichtiges Funktionsmerkmal des A1386 besteht darin, dass der IC automatisch vom 5V- in den 3V-Versorgungsspannungsbereich umschaltet, sobald eine minimale Versorgungsspannung unterschritten wird. Die Ausgangs-Nullfeldspannung und die Empfindlichkeit folgen bei der Umschaltung der Versorgungsspannung auf  ratiometrische Weise. Der Baustein arbeitet mit höchster Genauigkeit bei 5V-Versorgungsspannung.

 

Die beschriebenen Funktionalitäten prädestinieren den A1386 für hochpräzise Anwendungen im Kfz- und Industriesektor bei garantierter Genauigkeit über den erweiterten Temperaturbereich von TA= -40 bis +150°C. Der A1386 ist sowohl im bekannten UA-Gehäuse (SIP) für Durchsteckmontage als auch im SOT23-ähnlichen LH-Gehäuse verfügbar.

 

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